Übersicht
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| Land: |
Peru |
| Eigentümer: |
40% IMZ, 60% Hochschild |
| Grösse: |
63 km2 |
Grundstückbeschreibung
Die Silber- und Goldmine Pallancata liegt etwa 520 km südöstlich von Lima, etwa 180 km südwestlich von Cuzco und 240 km nordwestlich von Arequipa. Das Gebiet Pallancata umfasst 6‘280 Hektaren (etwa 63 km2); es liegen 17 Abbaugenehmigungen vor. Die Silber- und Goldmine Selene befindet sich im Besitz des Unternehmens Compania Minera Ares S.A.C. (Ares), einer hundertprozentigen Tochter des peruanischen Bergbauunternehmens Hochschild Mining, und liegt etwa 20 km nordöstlich von Pallancata.
40% der Pallancata-Mine befindet sich im Besitz von IMZ, 60% hält Hochschild. Ares betreibt die Mine. Im September 2007 wurde mit der Untertageproduktion in der Cut-and Fill Bergbaumethode begonnen. Anfänglich betrug die Tagesproduktion der Mine 500 Tonnen pro Tag, inzwischen sind es etwa 3‘000 Tonnen pro Tag. Das Erz wird per LKW zu Hochschilds Mühle Selene zur Veredelung gebracht, wo ein Silber-Gold-Konzentrat produziert wird, welches wiederum an Schmelzereien in Nordamerika und Europa verkauft wird.
Pallancata gehört zu den zehn weltweiten grössten Silber-Minen. 2008 wurden 4.2 Mio. Unzen Silber gefördert. Ausserdem wurden bisher 16‘000 Unzen Gold gewonnen, wobei 40% IMZ zuzurechnen sind. IMZ's Gesamtkosten pro Silberunze (abzüglich Erträge aus Goldgewinnung) betrug USD 6.24. 2009 wird mit einer Produktion von etwa 7 Mio. Unzen Silber und 25‘000 Unzen Gold gerechnet, womit Pallancata die weltweit fünft- oder sechstgrösste Silbermine sein wird.
Laut den Bedingungen des Joint Ventures erwarb Hochschild seinen 60%-Anteil durch das Tragen aller Bau- und Erschliessungskosten bis zu einem Produktionsniveau von 1‘000 Tonnen pro Tag. Keine dieser Kosten wurden von IMZ getragen.
Ein technischer, NI 43-101-konformer Bericht (der „Pallancata Report") vom 26. Juni 2009 kann durch Klicken auf: „Technischer Bericht 2009" eingesehen werden. Der Pallancata-Bericht ist unter dem Namen IMZ bei www.sedar.com zu finden.
Explorationsgeschichte
Vor dem Erwerb der Pallancata-Mine im Jahre 2002 nahm IMZ erstmals Gesteinsproben aus Pallancatas und San Javiers Erzadern, bestehend aus 60 Steinplatten- und Bohrungsproben. Nur zwei Bohrungsproben eines alten Tagebaus im zentralen Gebiet der Pallancata-Ader wiesen signifikante Mengen an Edelmetallen auf. Nach dem Erwerb des Gebiets entnahm IMZ insgesamt 231 oberflächliche und unterirdische Gesteins- und Bohrungsproben aus der Ader sowie einschliessender Steinwände. Die Proben wiesen Spurenwerte im Bereich von bis 4,380 Gramm pro Tonne (g/t) Silber und 0,01-22,0 g/t Gold auf.
Basierend auf IMZ's detaillierter geologischer Kartierung und den oberflächlichen und unterirdischen Gesteinsproben wurden insgesamt 17 angewinkelte Kernlochbohrungen im Jahre 2003 abgeschlossen, als Teil der Phase I. Die Probenergebnisse bestätigten den hohen, lokal sogar „bonanza-artigen" (extrem hohen) Grad der Mineralisierung in der Pallancata-Ader. Sie identifizierten ausserdem eine andersartige, hochgradig mit Silber und Gold mineralisierte Form in der westlichen Brekzienzone, die einen deutlich höheren Goldgehalt aufwies als der durch Bohrung ermittelte Gehalt im zentralen Gebiet der Pallancata-Ader.
IMZ führte dann im Zeitraum von August 2004 bis Juni 2005 eine Phase-II-Bohrung durch. Wie in Phase I wiesen einige Bohrkernabschnitte erhebliche Silber- und Goldgehalte auf, besonders solche aus den Bohrungen der westlichen Brekzienzone. Die Phase-II-Bohrung deutete damit auf ein mögliches Vorhandensein hochgradig mineralisierter Abschnitte im Kreuzungsbereich der nord-südlich und nordwestlich-südöstlich verlaufenden Erzadern.
IMZ veröffentlichte im September 2005 eine erste, NI43-101-konforme Ressourcenschätzung in Pallancata: 2.7 Mio. Tonnen bei einem durchschnittlichen Gehalt von 445 g/t Silber und 1.7 g/t Gold, insgesamt 38.6 Mio. Unzen Silber und 147‘000 Unzen Gold bei einem Mindestgehalt von 150 g/t Silber.
Im Juli 2006 wurde ein Joint Venture zwischen Hochschild und IMZ gegründet. Die gewerbliche Förderung wurde ein Jahr später, im September 2007, aufgenommen.
Kürzlich nachgewiesene und wahrscheinliche Mineralreserven (bezogen auf Juni 2009) betragen 4.3 Mio. Tonnen bei einem durchschnittlichen Gehalt von 366 g/t Silber und 1.5 g/t Gold, die 506 Mio. Tonnen Silber und 208‘000 Unzen Gold enthalten.
Explorationsausblick
Die Exploration der Mine konzentriert sich in naher Zukunft auf das exzellente Aufwärtspotential hinsichtlich Reserven und zusätzlicher Ressourcen in der Pallancata-Ader. Die Erkundung weiterer aussichtsreicher Erzadern im Gebiet (einschliesslich Mariana, Mercedes, Virgen del Carmen und San Cayetano) wird momentan vorangetrieben.
Geologie und Mineralisierung
Eine geringfügig sulfidierte, epithermische Adermineralisierung verläuft von den Gebieten San Javier/Virgen del Carmen im Norden über mehr als drei Kilometer bis zur Pallancata-Ader und erstreckt sich bis zu zwei Kilometer in Ost-West-Richtung. Der vertikale Umfang der Ader beträgt bis zu 500 m. Die Pallancata-Ader, das Hauptzielgebiet, beinhaltet eine Zone komplexer, mehr-phasig verlaufender Adern und Verwerfungen. Die Zone ist im Allgemeinen durch klar abgegrenzte Kanäle charakterisiert, die einer Dilatation ausgesetzt waren. Die bisher bekannte, mineralisierte Zone der Pallancata-Ader, einschliesslich der stark verkieselten Steinwände, ist mehr als 2 km lang und bis zu 40 Meter breit. Einzelne Erzadern oder Ausschrägungen sind normalerweise 0.5m-3m breit. Die San Javier und Marina-Zone enthalten vergleichbare Adern mit hochgradiger Silber- und Goldmineralisierung.
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Qualifizierte Personen
Die oben ausgeführten technischen Informationen wurden von Nick Appleyard, VP Corporate Development bei IMZ, geleitet und geprüft. |