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Übersicht
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| Land: |
Ecuador |
| Projektphase: |
Erschliessung |
| Eigentümer: |
100% IMZ |
| Grösse: |
58 km2 |
Das Gold- und Silbererschliessungsprojekt Rio Blanco wird auf die Gewinnung von Edelmetallen vorbereitet, wobei die Lizenz und die Finanzierung noch ausstehen (Lesen Sie hierzu bitte die Pressemitteilungen zum aktuellen Stand betreffend Rio Blanco). Das Projekt Rio Blanco liegt an der Westflanke der westlichen Bergkette in Südwestecuador. Die Erhebungen im Zielgebiet liegen im Bereich von 3‘000 m bis 4‘000 m. Das Grundstück ist etwa 50 km westlich von Cuenca und etwa 320 km südwestlich von Quito lokalisiert. Das sich im Besitz von IMZ befindliche Goldprojekt Gaby liegt etwa 45 km west-südwestlich von Rio Blanco. Die Ressourcen in Rio Blanco sind in einer epithermischen Gold- und Silberlagerstätte enthalten und charakterisiert durch mehrlagige Adern mit hochgradigem Gold- und Silbergehalt.
Eine Wirtschaftlichkeitsstudie wurde 2006 mit positiven Resultaten abgeschlossen. Die Kapital- und Betriebskostenschätzungen wurden im Februar 2009 aktualisiert (für Details siehe Pressemitteilung vom 19. Februar 2009). Wir verweisen auf den technischen Bericht „The Alejandra North Vein, Rio Blanco Gold and Silver Project, Feasibility Study, Ecuador” vom 30. Januar 2009, welcher hier zu finden ist. Der technische Bericht ist unter dem Namen IMZ bei www.sedar.com zu finden.
Grundstückbeschreibung
Die Mine besteht aus den vier lizensierten Abbaugebieten San Luis A2, Miguir, Canoas und Canoas I, welche zusammen etwa 5‘799 Hektaren (etwa 58 km2) umfassen. Die Lizenzen für die vier Gebiete sind zusammenhängende Rechte und befinden sich zu 100% im Besitz von IMZ, sofern IMZ gewisse Vorkaufsrechte ausübt und eine 2.5%-Netto Schmelzereiertrags-Gebühr (Eine Gewinnbeteiligung für künftige Erträge) an den Vorbesitzer zahlt. Die bisher bekannten Ressourcen im Rio Blanco-Gebiet befinden sich im Zentralteil von IMZ’s Gebieten, und zwar ausschliesslich in den Abbaugebieten San Luis A2, Canoas und Canoas I. Bisher sind keine Ressourcen im Abbaugebiet Migur bekannt.
Explorationsgeschichte
Eine regional begrenzte Aufklärungs-Sedimentprobenuntersuchung wurde erstmals 1994 von Rio Tinto durchgeführt. Eine Goldmineralisierung wurde 1995 im Abbaugebiet Canoas festgestellt. Von 1996 bis 1997 erstellte Rio Tinto (als Teil eines 1996 mit IMZ gegründeten Joint Ventures) eine geologische Kartierung inklusive einer umfangreichen geochemischen Oberflächengesteinsuntersuchung und führte geophysische und metallurgische Untersuchungen sowie Kernbohrungen durch.
1997 schloss Rio Tinto die Bohrungen für 47 Kernlöcher mit einer Gesamttiefe von 5‘858m in den inzwischen als Alejandra South, Dorada North und Dorada South bekannten Gebieten ab. Von 1999 bis 2005 beendete IMZ vier weitere Kernbohrungsphasen. Die in insgesamt 264 Bohrlöchern vorgenommenen Bohrungen belaufen sich auf fast 38‘000m und fanden hauptsächlich auf die Gebiete Alejandra sowie Dorada North und South statt.
Aktuelle Schätzungen für Mineralressourcen und –reserven (Stand Oktober 2006) für die Ablagerungsgebiete Alejandra North und San Luis sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
| Gebiet |
Reserve-kategorie |
Tonnen |
Goldgehalt (in g/t) |
Goldgehalt (in Unzen) |
Silbergehalt (in g/t) |
Silbergehalt (in Unzen) |
| Alejandra North |
Erwiesen |
142,560 |
10.8 |
49,000 |
90 |
410,000 |
| |
Wahrscheinlich |
1,879,020 |
7.9 |
476,000 |
59 |
3,562,000 |
| Insgesamt |
Erwiesen & Wahrscheinlich |
2,021,580 |
8.1 |
526,000 |
61 |
3,973,000 |
| San Luis |
Erwiesen |
-- |
-- |
-- |
-- |
-- |
| |
Wahrscheinlich |
125,868 |
19.5 |
79,000 |
83 |
334,000 |
| Alejandra North & San Luis |
Erwiesen & Wahrscheinlich |
2,147,448 |
8.8 |
605,000 |
62 |
4,307,000 |
Bemerkungen: 1. Die Mineralvorräte beziehen sich auf die berechnet und angedeuteten Ressourcen, zusammen 2‘150‘000 t, bei einem durchschnittlichen Goldgehalt von 9.5 g/t und 69 g/t Silber, insgesamt 661‘000 Unzen Gold und 4‘785‘000 Unzen Silber bei einem Mindestgehalt von 3 g/t Gold in Alejandra North bzw. 4 g/t Gold in San Luis (für Details siehe Pressemitteilung vom 30. Mai 2006 ) 2. Die bereits früher erwähnten Mineralreserven in Alejandra North, 1‘990‘000 t, enthalten durchschnittlich 8.1 g/t Gold und 63 g/t Silber, insgesamt 521‘000 Unzen Gold und 4‘039‘000 Unzen Silber bei einem Mindestgehalt von 4 g/t Gold ( für Details siehe Pressemitteilung vom 30. Januar 2006 ) 3. Die Mineralreserveschätzung wird auf einem Mindestgehalt von 4 g/t Gold und einem Preis von USD 475 je Unze Gold vorgenommen. 4. Die gesamt-metallurgische Ausbeute wird auf 87% für Gold und 70% für Silber geschätzt. 5. Eine Verwässerung von 10% beim Abbau wurde geschätzt, und einen Verwässerungsgehalt von 1.7 g/t Gold ist in die Schätzungen der Reserven mit eingeflossen. 6. Allgemeine, bergbautechnische Verluste wurden mit 10% taxiert, plus etwa 10% für nicht abbaubaren Bergfesten. Diese Verluste sind in die Reservenschätzungen einbezogen worden. 7. Die Mineralreserveschätzung für Alejandra North weicht geringfügig von der im Januar 2006 durchgeführten Machbarkeitsstudie ab. Grund hierfür ist die bessere Abbaubarkeit der Bergfesten, basierend auf dem aktualisierten, im Oktober 2006 von Wardrop Engineering erstellten Bergbauplan.
Explorationsausblick
In Zukunft wird sich die Exploration auf eine mögliche Erweiterung der Bohrungen in der Alejandra-Ader, der angrenzenden Bolivar-, San Luis- und andere dazugehöriger Adern fokussieren. Andere, noch zu testende Bohrungsgebiete sind unter anderem das südlich der Alejandra-Ader gelegene Gebiet Dorada als auch grosse, bisher unerforschte Gebiete im Gebiet Rio Blanco.
Geologie und Mineralisierung
Die epithermische Mineralisierung des Rio Blanco-Grundstücks befindet sich im südwestlichen Teil der westlichen Cordillera, nahe der Bulubulu-Spalte. Wichtige epithermische Bereiche finden sich auch in der Nähe des westlichen Teils der Spalte, bei San Gerardo und Bella Rica, wobei letztere an das Goldprojekt Gaby angrenzen. Die Mineralisierung des Projekts Rio Blanco ist als geringfügig sulfidiert und epithermisch (Adular-Serizit-Typ) charakterisiert. Der Mineralisierungstyp des Projektes weist Ähnlichkeiten mit der El-Peñón-Lagerstätte (von Yamana Gold) im nordwestlichen Chile auf. Beides sind tertiäre, geringfügig sulfidierte, epithermische Gebiete und enthalten auch Quarzadern und hydrothermischen Brekzien mit extrem hochgradigem Gold- und Silbergehalt in einigen Bereichen der Lagerstätte. Zusätzlich liegt bei beiden Projekten die Edelmetallmineralisierung hauptsächlich in Störungszonen vor.
Die Edelmetallmineralisierung des Rio Blanco-Projekts erstreckt sich diskontinuierlich für mehr als 3 km in Nord-Südrichtung, vom Gebiet Loma Larga im Norden bis in den Norden des Migsiguishi-Gebiets im Süden, mit einer Breite von 750 m bis 1‘000 m. In vertikaler Ausdehnung erstreckt sich das gesamte epithermische System, welches die hochgradigen Edelmetallgehalte beinhaltet, über 500 m von den Erhebungen im Dorada-Gebiet in etwa 3‘400 m Höhe zu der im Norden auf etwa 3‘900 m Höhe gelegenen Ader Alejandra North. Weltweit beträgt die vertikale Ausdehnung solcher hochgradig mineralisierten Zonen in epithermischen Lagerstätten normalerweise weniger als 200 m, manchmal sogar weniger als 100 m. Im Falle von Hishikari in Japan, sind es nur näherungsweise 50 m.
Qualifizierte Personen
Die oben ausgeführten technischen Informationen wurden von Nick Appleyard, VP Corporate Development bei IMZ und Gordon Grams, Operations Manager bei IMZ, geleitet und geprüft.
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